Zwischen Privatjet und Südbad

05.10.2017

Recklinghausen. Er ist neben Hape Kerkeling der wohl bekannteste gebürtige Recklinghäuser: Action-Star Ralf Moeller. Kürzlich erzählte der 58-Jährige bei der Veranstaltung „Süder Sofa“ von seiner Kindheit und Jugend in Recklinghausen-Süd.

Er verwöhnte seine Zuhörer im Museum „Strom und Leben“ mit Anekdoten von damals aus der Südstadt und Spannendem aus Hollywood. cityInfo war für Sie vor Ort.

Auch Bürgermeister Christoph Tesche nahm auf dem Sofa Platz, Stefan Prott führte durch den Abend.

Neben Erinnerungen an seine Jugendzeit, erzählte Ralf Moeller auch über sein Leben in den USA. „Kürzlich bin ich noch mit meinem Freund Arnold Schwarzenegger im Privatjet geflogen“, berichtet der 1,96 Meter große Schauspieler. Zudem erfuhren die rund 100 Zuhörer, dass Ralf der Sohn eines Schlossers und einer Verkäuferin ist und gerne mit den Stars Clint Eastwood, Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger Ski fährt.

„Ich habe zwölf Kilogramm abgenommen und bin gut in Form. “ Um das Publikum davon zu überzeugen, zeigte er seine beeindruckenden Oberarmmuskeln. Das Thema Ernährung lag dem Schauspieler, Regisseur und ehemaligen „Mr. Universerum“ besonders am Herzen. „Um 20 Uhr sollte man sich nicht mehr dick die Butter aufs Brot schmieren.“

Mit seiner Heimatstadt Recklinghausen fühlt sich Ralf noch immer eng verbunden, und dass, obwohl er seit 25 Jahren in Los Angeles (USA) lebt. Die Geschichte des heutigen Wahl-Kaliforniers begann im alten Knappschaftskrankenhaus auf dem Westerholter Weg, nur ein paar Hundert Meter von der Recklinghäuser Altstadt entfernt. „Ich wurde am 12. Januar 1959 geboren und war mit 59 Zentimetern das größte Baby auf der Neugeborenenstation.“ Mit seinen Eltern lebte der kleine Ralf erst in Suderwich und später in Süd.

Das Element Wasser spielte immer eine große Rolle in seiner Vergangenheit. „Ich bin außerdem als Jugendlicher gern in den Kanal gesprungen und habe mich an die Kähne gehangen und mich durch die Schleusen ziehen lassen. Das waren gute Zeiten.“

Den Großteil seiner Jugend und als Erwachsener verbrachte er im Südbad. Seit seinem siebten Lebensjahr war er im Schwimmverein aktiv.  Ralf  war Leistungsschwimmer und wurde nach seiner Ausbildung Schwimmmeistergehilfe und Schwimmlehrer. „Noch heute besuche ich regelmäßig das Freibad, wenn ich in Recklinghausen bin. Am Anfang meiner Karriere habe ich übrigens nicht direkt bei der Stadt gekündigt, sondern war nur als Schwimmmeistergehilfe beurlaubt.“

Zwischen Privatjet und Südbad